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Prof. em. Dr. Dr. h.c. Winfried Böttcher - Nachdenken über Europa

EUROPAVEREIN GPB E.V.     2021
Nachdenken über Europa ist eine Themenreihe mit Essays und Buchvorstellungen unseres Mentors und wissenschaftlichen Beirats Prof. Dr. Winfried Böttcher Winfried Böttcher (* 11. März 1936 in Morbach) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Böttcher ist emeritierter Professor am Institut für Politische Wissenschaft (IPW) der RWTH Aachen im Bereich Internationale Beziehungen. Er war Direktor des Klaus Mehnert Instituts an der Staatlichen Technischen Universität Kaliningrad. Nach dem Abitur am Nikolaus-von-Kues-Gymnasium in Bernkastel-Kues im Jahr 1956 studierte Böttcher an der RWTH Aachen von 1958 Maschinenbau, das er 1963 mit dem 1. Staatsexamen in den Fächern Fertigungstechnik, Betriebsorganisation und Arbeitswissenschaft und nach dem Referendariat 1965 mit dem 2. Staatsexamen beendete. Bereits 1963 hatte Winfried Böttcher an der RWTH ein ordentliches Zweitstudium der Fachbereiche Neuere Geschichte, Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaft begonnen. Von 1965 bis 1967 studierte und forschte Böttcher an der London School of Economics. Er setzte die Studien ab 1967 an der RWTH Aachen fort und wurde dort Wissenschaftlicher Assistent des Lehrstuhlinhabers Klaus Mehnert. Im Jahr 1970 schloss Böttcher seine Promotion mit der Dissertation „Das Deutschlandbild der Engländer 1960–1966“ ab. Von 1971 bis 1973 war Winfried Böttcher Gründungssenator der Fernuniversität Hagen. Ab 1970 arbeitete Böttcher als Akademischer Rat und später als Oberrat am Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen. Im Jahr 1973 wurde er dort zum Professor berufen mit dem Schwerpunkt Internationale Politik, Friedenspolitik und Europapolitik. Böttcher hielt zahlreiche Gastprofessuren u. a. in Budapest, Danzig, Kiev, Moskau, Plovdiv, Prag und Minsk. Er ist Ehrendoktor der Universitäten Moskau und Kaliningrad sowie Honorarprofessor in Minsk. Winfried Böttcher gilt als einer der führenden deutschen Wissenschaftler zum Themengebiet „Europa“ an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik. Der Forschungs- und Veröffentlichungs-Schwerpunkt von Böttcher liegt auf Internationalen Beziehungen, auf Ost-West-Beziehungen und insbesondere auf Europapolitik und diesbezügliche Integrationstheorien. Die Erfordernisse der europäischen Integration sind für Böttcher mit der Erkenntnis verbunden, dass der Nationalstaat überwunden werden muss. Er hat seine historische Funktion erfüllt. Böttcher plädiert für eine politische Ordnung „von unten“ nach dem Subsidiaritätsprinzip mit einer weitgehenden Autonomie der Regionen. In Böttchers Forschungsergebnissen werden die Grundzüge für ein zukunftsfähiges Europa in einem Modell eines neuen föderativen Systems der drei Ebenen „Völker, Staaten und Regionen“ ausdifferenziert. 2020 In diesem Essay fragt Prof. Dr. Winfried Böttcher: Corona - Eine Zeitenwende? Anfang Dezember veröffentliche Prof. Dr. Winfried Böttcher sein Buch “EUROPA 2020”. Lesen Sie hier unsere Buchvorstellung und Rezension 2021 Wie groß die Bedeutung der Vereinigten Staaten für uns Europäer ist, wissen wir nicht zuletzt durch unsere gemeinsame europäische Geschichte. Deshalb können uns die Ereignisse in Washington nicht unberührt lassen. Dazu ein Beitrag von Prof. Dr. Winfried Böttcher vom 7.1.2021
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Im Frankreich-Jahr des Europavereins 2013/14 stellen wir 8 franz. Klassiker vor